Festival

Nenda (AUT)
Norbert Schneider (AUT)
Luca Vasta (GER)
The Cavemen (NGA)
K.ZIA (BEL)
Lavinia Mancusi (ITA)
Magali Sane & Manel Fortiá (ESP)
Die Nowak (GER)
Thema 2026: "50 Jahre Bardentreffen"
historische und aktuelle Fotos des Bardentreffens

Im Sommer 2026 feiert Nürnberg gleich doppelt: 50 Jahre Bardentreffen und den 450. Todestag des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs, zu dessen Ehren das Bardentreffen 1976 ins Leben gerufen wurde. Zwei Jubiläen, die Vergangenheit und Gegenwart der Liedkunst auf besondere Weise miteinander verbinden.
 

Von Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 2. August 2026 – und damit bereits einen Tag früher als gewohnt – stehen internationale Songpoetinnen und Lieddichtkünstler der Gegenwart im Fokus. Das Programm spannt einen weiten Bogen von Global Pop über Folk bis hin zum Musikkabarett. Auf den acht Bühnen des offiziellen Programms sind unter anderem zu erleben: die mit dem österreichischen Amadeus Award ausgezeichnete Rapperin Nenda, Singer-Somgwriter und Blues-Virtuose Norbert Schneider,  die portugiesische Sängerin Joana Amendoeira mit dem brasilianischen Gitarristen Fred Martins, der Volksmusikerneuerer und Scharfrichterbeil-Preisträger Maxi Pongratz, die italienische Stimmakrobatin Lavinia Mancusi, die katalanische Sängerin Magalí Sare mit ihrem Bühnenpartner Manel Fortià am Kontrabass, der Isländer Svavar Knútur, das australische Folk-Duo Charm of Finches sowie die Singer-Songwriterin Luca Vasta.

Zum Jubiläumsauftakt am Festivaldonnerstag rückt das partizipative Singen in der Stadt der Meistersinger in den Fokus: Kathrin Schmerer, Expertin für spontanen Chorgesang, lädt am Hauptmarkt zu einem gemeinsamen Sing-Flashmob ein. Der Hans-Sachs-Chor, einer der traditionsreichsten Chöre Nürnbergs, schlägt unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt in einem Sonderkonzert die Brücke zwischen Renaissance und Moderne. Den Abschluss des Abends bildet das Live-Crowd-Singing-Format der Gruppe Sing Dela Sing, das mit bekannten Popsongs aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte die Stadtgesellschaft und Bardentreffen-Fans zum kollektiven Mitsingen einlädt.


Das Gesamtprogramm mit rund 100 offiziellen Programmpunkten wird Ende Juni hier veröffentlicht. Ebenfalls Ende Juni erscheint eine umfangreiche Programmheft-Sonderedition mit Beiträgen und Impressionen aus 50 Jahren Bardentreffen, die im Buchhandel erhältlich ist. Der Bayerische Rundfunk, Studio Franken, begleitet das Bardentreffen von Beginn an als Medienpartner, sendet auf Bayern 2 live vom Festival und präsentiert auch 2026 wieder ausgewählte Konzertmitschnitte im Hörfunk sowie in Video-Livestreams.

Großer Dank gilt den Hauptsponsoren des Bardentreffens, der Tucher Privatbrauerei und der Sparda-Bank Nürnberg eG, die das Festival seit nunmehr 20 Jahren unterstützt. 
 

Festivalklassiker bei freiem Eintritt

Immer dann, wenn die Sommersonne am wärmsten strahlt und die Ferien kurz bevorstehen, bereiten die Nürnberger*innen an den malerischsten Plätzen ihrer Stadt die Bühnen für eine fast 50-jährige Tradition: Das Bardentreffen lädt Ende Juli an drei Festivaltagen zu einem Musikfestival der Superlative im Herzen der historischen Altstadt. Hier geht es, anders als der Titel vermuten lässt, jedoch nicht um die Musik des Mittelalters, weit gefehlt! Das Musikprogramm befasst sich mit den aktuellen Trends und Strömungen der internationalen Weltmusik-Szene, des Global Pop und des Singer-Songwriting. Mit über 200.000 Gästen und rund 400 Künstler*innen auf 8 Bühnen gilt es als das „größte Umsonst & Draußen Musikfestival Deutschlands“ (Süddeutschen Zeitung) und europaweit als eines der bedeutendsten seiner Art. Wie guter Wein reift über mehrere Monate hinweg ein handverlesenes Programm, das erfahrene Musik-Liebhaber*innen ebenso anspricht wie spontane Flaneure von Jung bis Alt. Auch die vielen Hundert Straßenmusiker*innen an allen Ecken und Enden tragen zur gelösten Stimmung während der Festivaltage bei. Sie haben das Bardentreffen zu ihrem Mekka erkoren.

Liedermacherlegenden und Stars der internationalen Weltmusik-Szene

Mit Thomas Gottschalk als Moderator und Sängern wie Heinz Rudolf Kunze, Klaus Lage und Thommie Bayer als Debütanten, entstand des Bardentreffen 1976 als Liedermacher-Wettbewerb zum 400. Todestag des Nürnberger Schuster und Poeten Hans Sachs, der als Bühnenfigur in Richard Wagners „Meistersinger“-Oper bis heute fortlebt. Über die Jahre wuchs das Festival, die Bühnen wurden größer, der Sound veränderte sich, das Bardentreffen öffnete sich der aktuellen internationalen Weltmusikszene. Und bleibt mit sorgsam ausgesprochenen Einladungen an Liedermacher-Legenden und -Geheimtipps seinen Anfängen vor nahezu fünf Jahrzehnten treu.  

Bardinnen und Barden von damals und heute: Faber, Kimmo Pohjonen, Ebo Talor, Maro, Fiva, Moop Mama, Bukahara, Vieux Farka Toure, Joris, Käpt’n Peng, Shantel, Django 3000, Gankino Circus, Rainald Grebe, Katzenjammer, Sophie Hunger, LaBrassBanda, Calexico, Meute, Anna Depenbusch, Dota, Leningrad Cowboys, Jarabe de Palo, Biermösl Blosn, Konstantin Wecker, Hannes Wader und viele mehr.