Thema 2022: "Starke Stimmen"

by Uwe Niklas
by Uwe Niklas
Natalia Doco beim Bardentreffen
Nomfusi by Berny Meyer
Nomfusi by Berny Meyer
Loxandra by Robert Hackner
Loxandra by Robert Hackner
Sopa de Pedra by Robert Hackner
Sopa de Pedra by Robert Hackner
Yael Deckelbaum by Uwe Niklas
Yael Deckelbaum by Uwe Niklas
Maija Kauhanen by Berny Meyer
Maija Kauhanen by Berny Meyer
Paulo Flores by Uwe Niklas
Paulo Flores by Uwe Niklas
Luca Bassanese by Uwe Niklas
Luca Bassanese by Uwe Niklas
Gretchens Antwort by Uwe Niklas
Gretchens Antwort by Uwe Niklas
Mal Élevé by Uwe Niklas
Mal Élevé by Uwe Niklas
Wallis Bird by Berny Meyer
Wallis Bird by Berny Meyer
Botticelli Baby by Uwe Niklas
Botticelli Baby by Uwe Niklas
Kalàscima by Uwe Niklas
Kalàscima by Uwe Niklas
Kalàscima aus dem Salento
Nina Ogot Band by Bastian Sander
Nina Ogot Band by Bastian Sander
The Henry Girls by Berny Meyer
The Henry Girls by Berny Meyer
Crowd Singing feat Sing dela Sing by Berny Meyer
Crowd Singing feat Sing dela Sing by Berny Meyer
Gorilla Club by Uwe Niklas
Gorilla Club by Uwe Niklas

HUUN-HUUR-TU (TUWA)

PR
PR
Huun-Huur-Tu aus Tuwa

World • Music • Festival

Musikkultur für Alle seit 1976

Barden-Pin Collection
Barden-Pin Collection
Bardentreffen 2022 CD
Bardentreffen 2022 CD

Praktika bei Bardentreffen, Blaue Nacht und Co

Studierende aufgepasst! Das Projektbüro sucht für folgende Kulturfestivals in 2023 jeweils eine Praktikantin/einen Praktikanten: Bardentreffen, Die Blaue Nacht, Klassik Open Air, Rrathausart, Stadt(ver)führungen, Festival im Burggraben. Die Praktika eignen sich insbesondere für Studierende der Fachrichtungen Musik- oder Kulturmanagement, Theater- und Medienwissenschaften, aber auch darüber hinaus für alle, die sich für Kultur interessieren oder schon immer einmal hinter die Kulissen dieser Festivals blicken wollten.

Videostreams

Kalàscima aus dem Salento

Unter der Rubrik "Videos" gibt es ausgewählte Konzerte in voller Länge als Videostream.

„BARDS OF THE WEEK" 13: Paulo Flores (AGO/POR)

Bald ist Tanzen angesagt: Denn Paulo Flores ist nicht nur einer der bedeutendsten Vertreter der angolanischen Musik, mit der er tief in die Seele seines Landes blicken lässt. Der Sänger, Poet und Komponist ist auch ein leidenschaftlicher Champion der Semba, dieser Vorfahrin der brasilianischen Samba und Wurzel der Kizomba-Tanzwelle, die seit gut zehn Jahren um die Welt schwappt. Die bringt er in zwei Wochen mit nach Nürnberg, wenn es heißt: Endlich wieder Bardentreffen!!

Standbetreibende aufgepasst!

Wer am Bardentreffen noch einen Platz für einen Food- oder Non-Food-Stand ergattern möchte: Es gibt noch einige wenige.
Bei Interesse finden Sie weitere Infos und Ansprechpartner unter folgendem Link.

„BARDS OF THE WEEK" 12: Sopa de Pedra (POR)

Warum benennt sich ein A-Cappella-Chor nach einem in Portugal und Spanien beliebten Eintopf? Weil die zehn Musikerinnen bei ihrem Schaffen genauso gerne mit Zutaten experimentieren wie Köchinnen und Köche bei der Zubereitung der „Sopa de Pedra“, der Steinsuppe. Ausgangspunkt ihrer faszinierenden und äußerst kreativen A-Cappella-Arrangements ist eine einzelne, einfache Zutat: eine traditionelle Melodie oder ein Volkslied. Ihr fügen die Musikerinnen nach und nach neue Stimmen hinzu und kreieren so eine fein abgestimmte, vollendete Harmonie.

Sopa de Pedra sind am Samstag und Sonntag des Festivalwochenendes mit gleich zwei Konzerten auf dem Nürnberger Bardentreffen 2022 dabei. Wer sie dort verpassen sollte, kann sich auch auf die Reise machen und die Sängerinnen in ihrer Heimatstadt Porto an der wunderschönen Dueromündung selbst einmal live erleben. Klappt prima mit der Direktflug-Verbindung unseres Kooperationspartners Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg!

„BARDS OF THE WEEK" 11: Ami Warning (GER)

Im Frühjahr wurde Ami der Deutsche Musikautorinnenpreis unseres Bardentreffen-Kooperationspartners GEMA in der Sparte Newcomerin verliehen. Wobei das mit der Newcomerin so eine Sache ist. Denn immerhin steht die BARD OF THE WEEK und Soulsängerin aus München seit acht Jahren auf der Bühne und hat bereits auf mehreren Alben gezeigt, was ihre schmeichelnde Stimme und ihr Seelen-Songwriting hergeben: Reggae-Töne und Bluesfarben im Soulgewand. 

Ami Warning wird auf dem 45. Bardentreffen am Sonntag, den 31. Juli 2022 um 18:30 Uhr auf dem Sebalder Platz zu hören sein. Im Anschluss gibt es im Rahmen eines Künstlerinnengesprächs die Möglichkeit, mit Ami in Austausch zu treten. 

„BARDS OF THE WEEK" 10: Crowd Singing feat. Sing dela Sing (GER)

Eigentlich müsste dieses Konzert von den Krankenkassen gesponsort werden. Denn Sing dela Sing lädt das Publikum zum Singen ein und das ist der Gesundheit ja erwiesenermaßen sehr förderlich. Glücklich macht es in jedem Fall, die schönsten Popsongs aller Zeiten schmettern zu dürfen und aus tausenden Kehlen zu hören. Alles ist dabei: Hits von Abba bis Avicii, von Peter Gabriel bis Peter Fox, von „7 Seconds" bis „7 Years“, von „1999" bis „2002“. Am Bardentreffen leiten die Profis von Sing dela Sing den Chor vor der Bühne an und die Texte gibt es liebevoll aufbereitet per Videoprojektion. 

Wer jetzt schon Lust hat auf Crowd-Singing, dem sei die 71. Internationale Orgelwoche Nürnberg ans Herz gelegt. Die lädt am kommenden Freitag, den 24. Juni, zur ION-Nacht ein und sucht im musikalischen "Gemeinschaftserlebnis mit Gänsehauteffekt" den größten Nachtchor Nürnbergs! 

„BARDS OF THE WEEK" 9: Vocal Sampling (CUB)

Nein, hier wird nicht getrickst. Da läuft kein Band und ist kein Orchester hinter der Bühne versteckt. Die sechs Meistersinger der Latin-Grammy-prämierten kubanischen A-cappella-Gruppe Vocal Sampling brauchen keine Instrumente, um wie eine ganze Salsa-Formation zu klingen. Ihre Stimmbänder und Hände reichen. Alleine damit ahmen sie den Klang von Blasinstrumenten, Perkussion und Streichern nach und kreieren so einen einzigartigen Sound, der das Publikum an seinen Augen und Ohren zweifeln lässt. Magisch! 

Diese BARDS OF THE WEEK machen Vorgeschmack auf den Bardentreffen WorldMusicFestival-Genuss von über 100 Konzerten am 29. – 31. Juli in der Nürnberger Altstadt!

„BARDS OF THE WEEK" 8: Huun-Huur-Tu (RUS/TUWA)

Tuwinischer Kehlkopf- und Obertongesang ist eine der spannendsten Vokaltechniken der Welt und Huun-Huur-Tu beherrschen seine verschiedenen Spielarten meisterhaft. Seit zwanzig Jahren widmet sich das Ensemble aus Tuwa im Süden Sibiriens den alten und vergessenen Liedern seiner Heimat, wobei es Tradition und Innovation geschickt verbindet. Für westliche Ohren klingen die Lieder faszinierend fremdartig, aber gleichzeitig zeitgenössisch und modern. Damit landen sie einen interessanten Sound-Spagat auf dem diesjährigen Bardentreffen vom 29. bis 31. Juli!

„BARDS OF THE WEEK" 7: Flor de Toloache (MEX, PRI, USA)

Flor De Toloache aus Mexiko, Puerto Rico und Kolumbien

Wer bei Mariachi an Männer und Machismo denkt, liegt hier falsch. Meist sind es zwar Männer, die diese typisch mexikanische Volksmusik auf die Bühne bringen und (schöne) Frauen haben da ihren Platz eher in den Liedern. Dass es aber auch anders geht, zeigt Flor de Toloache, eine stimmgewaltige, Latin-Grammy-prämierte, einfach umwerfend gute all female Mariachi-Band aus New York. Dafür reist die Truppe auch gerne bis nach Nürnberg und mischt das 45. Bardentreffen auf! 

„BARDS OF THE WEEK" 6: Luca Bassanese & La Piccola Orchestra Popolare (ITA)

Luca Bassanese erinnert an eine Mischung aus Fabrizio de André, Goran Bregović und Manu Chao, seine künstlerische Herangehensweise an Federico Fellini. Mit kraftvoller italienischer Folklore, Tarantellas, Opera Buffa und Balkan Brass zieht er das Publikum ins Fantasiereich von „Ecotopia“, aus dem es kein Entkommen gibt. Zu fesselnd sind seine Show und die Lieder, mit denen der Troubadour, Poet, Singer-Songwriter und Umweltaktivist auch gerne etwas zum Besseren in der Welt bewegen würde. Wie kein anderer steht er für eine neue Generation italienischer Folk-Singer-Songwriter, die mit Ironie, leichter Verzweiflung und doch zuversichtlich die Welt betrachten.

„BARDS OF THE WEEK" 5: Wallis Bird (IRL)

Wallis Bird ist ein musikalisches Kraftwerk, das eine explosive Mischung aus Irish Folk, Rock, Pop und Soul hervorbringt. Bei der irischen Singer-Songwriterin sprudeln die Ideen nur so, wird unablässig Neues geschaffen, mit Spaß und Empathie an Themen und an Songs gefeilt, die sie mit ausdrucksstarker Stimme und Wucht auf die Bühne bringt. Unbändige Energie ist eines ihrer Markenzeichen, ein anderes ihr Engagement für Frauen- und Transsexuellenrechte und gegen Rassismus und Ungerechtigkeit. Eine Stimme mit Inhalten, die beim 45. Bardentreffen vom 29. bis 31. Juli nicht fehlen darf!

„BARDS OF THE WEEK" 4: Alogte Oho & His Sounds Of Joy (GHA)

Ob Alogte Oho über Gott zur Musik oder über die Musik zu Gott gefunden hat, ist schwer zu sagen. Ganz sicher haben ihn in der Kindheit aber Gospelgesang und Trommeln in die Kirche gelockt und nicht mehr losgelassen. Begleitet von Bläsern, Keyboard und dem fröhlichen Zwei-Frauen-Chor Sounds of Joy präsentiert der Musiker aus Ghana einen mitreißenden Mix aus coolen Reggae-Grooves, traditionellem Frafra-Gospel und vertrackten Rhythmen. Damit wird er beim diesjährigen Bardentreffen vom 29. bis 31. Juli für genau das sorgen, worauf das Publikum nach zwei Jahren WorldMusicFestival-Zwangspause hinfiebert: Freude und Heiterkeit!

„BARDS OF THE WEEK“ 3: Djazia Satour (ALG/FRA)

Ihre Stimme ist leidenschaftlich und fesselnd, ihre Musik ein einzigartiger Mix aus arabischer Folklore und poppigem Groove. In Frankreich hat sich Djazia Satour damit längst einen Namen gemacht, bei uns darf sie noch als Entdeckung gefeiert werden. In ihrer Musik vereinen sich 1950er-Jahre-Chaabi mit den Stammesrhythmen der Bendirs, verschmelzen leichtfüßige Banjotöne mit tiefen Bässen und gut gelauntem Pianospiel. Damit hat sie eine erfrischend neue Form von grenzenloser mediterraner Folklore und Pop geschaffen, die sowohl eine Liebeserklärung an ihre Kindheit in Algerien ist, als auch eine Einladung ans Publikum, neue Welten und Geschichten zu entdecken. Die Sängerin erzählt von Exil und Migration und gibt so den vielen Stimmlosen eine Stimme. Eine starke Stimme! Genau richtig beim 45. Bardentreffen vom 29. bis 31. Juli! 

„BARDS OF THE WEEK“ 2: The Henry Girls (IRL)

Diese drei Schwestern haben einen Plan: Sie wollen Weltkarriere machen! Warum auch nicht? Wer könnte einemTrio Grenzen setzen, das musikalisch so locker über den Atlantik schwimmt und dabei in wilden Gefilden fischt: New Folk, Bluegrass, Pop, Irish Tradition, Balladen, aber auch Anleihen bei den swingenden Andrew Sisters der 30er Jahre, Crosby Stills & Nash oder den Dixie Chicks sind auszumachen. Dazu kommt herrlicher Dreigesang mit Gänsehaut-Effekt, was insgesamt einen ebenso spektakulären wie berührend intensiven Mix aus Stilen und Stimmen ergibt. Das Format "BARDS OF THE WEEK" präsentiert wöchentlich die „Starken Stimmen“, Singer-Songwriter und Weltmusik-Artists aus dem aktuellen Bardentreffen Programm. Neben über 100 weiteren Konzerten vom 29. – 31. Juli in der Nürnberger Altstadt, werden The Henry Girls mit gleich zwei Konzerten das Publikum verzaubern!

„BARDS OF THE WEEK“ 1: The Razzzones (GER)

26. April 2022

Was darf’s sein? Jazz, Hip Hop, Rock, R’n‘B, Funk, Techno, Samba, Mariachi, Oriental? Die vier Vollblutmusiker von The Razzzones haben ein Faible für die verschiedensten Musikrichtungen und das Talent, sämtliche Sounds und dazugehörigen Instrumente mit Mund und Stimme meisterhaft nachahmen zu können. The Razzzones spielen in der obersten Beatbox-Liga, schafften es im vergangenen Jahr ins Halbfinale von „The Voice of Germany“ und waren 2018 Deutsche Meister der „Beatboxcrews“. Im Sommer kommen sie zu uns nach Nürnberg und werden beim 45. Bardentreffen den Hauptmarkt aufmischen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir nehmen Sie mit hinter die Kulisse: Im wöchentlichen Porträt stellen wir die „Starken Stimmen“, Singer-Songwriter und Weltmusik-Artists aus dem aktuellen Programm vor. Machen Sie sich bereit für musikalische Vorgeschmäcker mit den BARDS OF THE WEEK und den vollen Festival-Genuss von über 100 Konzerten am 29. – 31. Juli in der Nürnberger Altstadt!

"Starke Stimmen" beim 45. Bardentreffen in Nürnberg

Natalia Doco beim Bardentreffen

28. März 2022

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Singen steigert die Abwehrkräfte und stärkt das Herz-Kreislauf-System, entspannt, löst Ängste, baut Stress ab und kann sogar Leben retten. Und weil dieses Heilmittel vielleicht nie so wertvoll war wie heute, rückt das Bardentreffen die Varianten der Laut-Erzeugung mittels Stimmband, vom Kehlkopf-Gesang bis zum Beatboxen, in den Mittelpunkt des diesjährigen Festivals.

Die Gruppe DakhaBrakha in der Katharinenruine
DakhaBrakha (Foto: Niklas)
Aziza Brahim singt in ein Mikrofon auf der Insel Schütt
Aziza Brahim (Foto: Niklas)
Viel Publikum vor der Bühne auf der Insel Schütt am Nachmittag
Insel Schütt (Foto: Niklas)
Ein Straßenmusiker mit Akkordeon vor der Lorenzkirche
Vor der Lorenzkirche (Foto: Pfeiffer)
Akua Naru rapt in ein Mikrofon auf der Bühne im Kulturgarten
Akua Naru (Foto: Niklas)